Ziele des hamburg.bio-Vereins

Die im Verein vertretenen Bio-Akteure repräsentieren alle Stufen der Wertschöpfungskette vom Erzeuger über Verarbeiter bis zum Groß- und Einzelhandel. Hinzu kommen Fördermitglieder wie zum Beispiel die Regionalwert AG Hamburg. „Wir möchten die Freie und Hansestadt Hamburg in ihrer Entwicklung zur Bio-Stadt und auf dem Weg zu mehr Bio auf dem Teller und mehr ökologisch bewirtschafteter Anbaufläche in der Stadt partnerschaftlich begleiten und tatkräftig unterstützen“, erklärt hamburg.bio-Vorstand Karl-Wolfgang Wilhelm.

Im Fokus des Vereins stehen dabei gleich mehrere Aktionsfelder: Um die Verbreitung öko-regionaler Lebensmittel in Hamburg zu fördern, wird der Verein Anlaufstelle für an einer Umstellung interessierte Betriebe, zum Beispiel aus der Gastronomie und dem GV-Bereich sein. „Die Menschen im Stadtstaat Hamburg wünschen sich Erzeugung und Verarbeitung in der Region, kurze Transportwege und transparente Handelsketten“, stellt Wilhelm fest. „Für viele Unternehmungen sind hier Potenziale. Wir wollen helfen, sie zu heben.“


Das Organigramm zeigt alle wesentlichen Aktionsfelder des hamburg.bio-Vereins

Entsprechend wird das Thema „Netzwerken“ bei hamburg.bio großgeschrieben: Der Verein bildet ein Forum, in dem sich Bio-Akteure austauschen, vernetzen und kooperieren können. Darüber hinaus möchte man Öffentlichkeit für Bio-Themen schaffen: Ein Nachhaltigkeitskongress ist ebenso in der Planung wie ein Aktionsmonat im September 2018, mit dem sich die Hamburger Bio-Wirtschaftsunternehmen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren werden.  
 
Bereits im Februar 2017 hatten Bio-Akteure erfolgreich die Fach- und Verbrauchermesse hamburg.bio an den Start gebracht. Die zweite hamburg.bio wird am 7. und 8. April 2018 stattfinden. Erneut wird sie der Stadt Hamburg, Bio- Unternehmen, Vereinen, Verbänden und Initiativen eine attraktive Plattform für die Themen Bio-Lebensmittel, ökologischer Landbau, Regionalität, Nachhaltigkeit und Klimaschutz bieten.