hamburg.bio - Partner der Bio-Stadt!



    

steht für:




Mehr Flächen für den Bio-Anbau in Hamburg

Rund ein Fünftel der Fläche des Stadtstaats Hamburg wird landwirtschaftlich genutzt, zum Beispiel im Alten Land und in den Vier- und Marschlanden. Fast 500 der in Hamburg ansässigen gastronomischen, Handels- und Verarbeitungsbetriebe wirtschaften bereits ökologisch. Das erklärte Ziel der Freien und Hansestadt Hamburg: Mehr Flächen für Bio-Anbau und mehr Anbieter von ökologisch erzeugten Produkten. Damit wird nicht zuletzt dem Wunsch der Verbraucher nach Erzeugung und Verarbeitung in der Region, kurzen Transportwegen und transparenten Handelsketten entsprochen.




Bio als Standortfaktor

Die wirtschaftliche Bedeutung des Bio-Sektors wird weiter zunehmen. Für Hamburg und die Region besteht die Chance darin, die steigende Nachfrage durch wachsende regionale Angebote befriedigen zu können.  Darüber hinaus leistet der ökologische Landbau einen wertvollen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften: Böden werden schonend bearbeitet, Grundwasser wird weniger belastet, die Artenvielfalt gefördert und dem Klimaschutz Rechnung getragen. Bio gilt somit längst als weicher Standortfaktor.




Durch Netzwerk Synergien nutzen

Durch den Beitritt zum Netzwerk der Bio-Städte wurden die Weichen für die Bio-Stadt Hamburg gestellt: Die Stärke des Netzwerkes hamburg.bio aus Erzeugern, Verarbeitern, Händlern, Nachfragern aus dem öffentlichen wie privatwirtschaftlichen Bereich sowie Politik und Verwaltung ergibt sich aus der Bündelung der kommunalen Kompetenz und aus dem gemeinsamen Auftreten auf regionaler aber auch bundesdeutscher und europäischer Ebene. Hamburg kann mit dem wirtschaftspolitisch relevanten Beitritt zum Netzwerk von den Synergieeffekten der gemeinsamen Arbeit profitieren.




Den ökologischen Landbau fördern

Für Betriebe, die Interesse an einer Umstellung auf Bio haben, stellt die Stadt unter anderem Förderprämien, Beratung und gezielte angewandte Forschung zur Verfügung. hamburg.bio berät Betriebe und EInrichtungen in allen Fragen der Umstellung und Vermarktung und unterstützt alle Bio-interessierte mit BIO-LOTSEN.




Vermarktung von ökologischen Produkten

Kindertagesstätten, Mensen, Kantinen sowie das Catering bei Veranstaltungen, Empfängen etc.: Mit ihrem großen Bedarf an Lebensmitteln sollen Unternehmen in Hamburg und die Stadt Hamburg selbst mit ihren Institutionen und Einrichtungen den Verbrauch von Bio wirkungsvoll steigern. Dabei sollen regional erzeugte Produkte vorrangig nachgefragt werden.




Vermarktungsstrukturen und Absatzgemeinschaften stärken

hamburg.bio veranstaltet nicht nur die gleichnamige Messe, sondern darüber hinaus verschiedene Formate wie das hamburg.bio- FORUM, den jährlichen Aktionsmonat (der nächste ist der September 2018), den hamburg.bio-KONGRESS und andere. BIO-LOTSEN unterstützen Erzeuger, Verarbeiter, Händler und öffentliche wie privatwirtschaftliche Nachfrager mit Informationen über Sortimente, Verfügbarkeiten, Sonderwünsche etc.




Verbraucher informieren

Indem auch die Stadt Hamburg auf Bio setzt, wird Vertrauen bei den Verbrauchern erzeugt. Politische Vertreter können sich für eine nachhaltige und ökologische Lebensmittelerzeugung positionieren und damit glaubhaft Vorbild sein. Gleichzeitig muss Verbraucherinformation rund um Bio und ökologischen Landbau gefördert werden.



Mit dem Beitritt zum Netzwerk der Bio-Städte setzt die Freie und Hansestadt Hamburg Zeichen dafür, den Ökolandbau, die Weiterverarbeitung von und die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln mit kurzen Transportwegen und regionaler Wertschöpfung fördern zu wollen und Bio-Lebensmitteln Vorrang bei öffentlichen Einrichtungen, Veranstaltungen, Märkten und insbesondere bei der Essenversorgung von Kindern und Jugendlichen zu geben.  Nach der Auftaktveranstaltung im Februar 2017 findet die Fach- und Verbrauchermesse hamburg.bio nun jährlich statt.
Handelskammer Hamburg
Adolphsplatz 1   20457 Hamburg
7.04.2018   11.00 - 18.00 Uhr
8.04.2018   11.00 - 18.00 Uhr
Das Netzwerk der Bio-Städte
Seit 2010 arbeiten Städte, die den Ökolandbau und Bio-Lebensmittel fördern, zusammen. Ihr gemeinsames Anliegen: Sich gemeinsam politisch stark zu machen für mehr ökologischen Anbau und ein größeres Angebot von Bio-Produkten vor Ort. Im Netzwerk werden Erfahrungen ausgetauscht, gemeinsame Projekte angegangen, Fördermittel akquiriert und öffentlichkeitswirksame Aktionen durchgeführt. Im April 2016 wurde das Netzwerk der Bio-Städte offiziell begründet. Zum Dezember 2016 ist die Freie und Hansestadt Hamburg dem Netzwerk beigetreten.

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