· 

Samenfeste Sorten tauschen und erwerben

Zweite Hamburger Saatgutbörse

Hamburg, 27.02.2020. Am Sonntag, den 1. März findet die zweite Hamburger Saatgutbörse statt. Die Besucherinnen und Besucher können im Rudolf-Steiner-Haus (Mittelweg 11–12) von 10 bis 17 Uhr Saatgut erwerben oder tauschen, Samenbomben basteln und mit Experten und Züchtern sprechen. Rund ein Dutzend Saatgutinitiativen haben sich angekündigt. Der Eintritt ist frei.

Zitat: „Mehr als 90 Prozent aller Saatgutsorten bereits verschwunden“

Jacqueline Kardel, erste Vorsitzende von machbar e. V.: „Die globale Konzentration in der Saatguterzeugung setzt sich fort. Das Saatgut ist in den Händen immer weniger multinationaler Konzerne, und mehr als 90 Prozent aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Landwirtschaft und Gärtnereien werden immer abhängiger von von Hybridsorten, die sie selbst nicht mehr vermehren können. Dem setzen wir mit der Hamburger Saatgutbörse etwas entgegen.“

Saat von alten Hamburger Gemüsesorten

Auf der Saatgutbörse werde Sorten geben, die es in keinem Laden zu kaufen gibt, so Kardel weiter: „Bei uns bekommt man unter anderem Saat von echten, alten Hamburger Gemüsesorten wie die Tomate Onkel Gustav, einen Grünkohl namens Lerchenzunge oder die Türkische Erbse. Das ist die klassische Bohne zu Birnen, Bohnen und Speck.“

Pressematerial


•    Saatgut-Bilder zum Download

Ansprechpartner

1. Vorsitzende machbar e. V.
Jacqueline Kardel
Mobil 0176 95229193
info@machbar-ev.de

Vorstand hamburg.bio
Mattias Deppe
Mobil 0177 7781842
matthias.deppe@hamburg.bio

 

Über machbar e. V.

Der Verein machbar e. V. wurde am 27. November 2016 in Hamburg gegründet. Er organisiert den jährlichen „March against Monsanto/Bayer“. Sein Ziel sind die Förderung und der Schutz von Natur und unserer Umwelt. Durch friedliche Aktionen, Öffentlichkeitsarbeit und kulturelle Veranstaltungen wie z. B. Filmvorführungen, Konzerte und Lesungen, regt der Verein zum Nachdenken an, klärt Verbraucher über Konsumverhalten und die Auswirkung auf unsere Umwelt auf und zeigt alternative Wege.

 

www.machbar-ev.de


Über hamburg.bio e. V.

hamburg.bio e. V. ist ein Wirtschaftsverband. Seine Mitglieder kommen aus der ökologischen Lebensmittelwirtschaft der Metropolregion Hamburg. Der Verein begleitet die Freie und Hansestadt Hamburg auf dem Weg zur Bio-Stadt. Das gemeinsame Ziel: mehr Bio-Lebensmittel auf den Tellern der Hamburgerinnen und Hamburger.

Rund 25 Erzeuger, Verarbeiter, Händler, Caterer und Zertifizierer von Bio-Lebensmitteln sind Mitglied bei hamburg.bio e. V. Mit ihrer gemeinsamen Kompetenz berät hamburg.bio öffentliche Einrichtungen und Unternehmen, die Bio-Lebensmittel einsetzen wollen.

Darüber hinaus vernetzt der Verein die Bio-Branche der Region untereinander und mit Verbraucherinnen und Verbrauchern. Etwa auf der hamburg.bio-Messe, die 2019 zum dritten Mal in der Hamburger Handelskammer stattfindet.

Ende 2016 ist die Freie und Hansestadt Hamburg dem Netzwerk Bio-Städte beigetreten. Der hamburg.bio-Verein unterstützt die Stadt dabei, die Ziele des Netzwerks zu verwirklichen. Unter anderem soll der Anteil von Bio-Lebensmitteln in öffentlichen Einrichtungen wie Kitas, Schulen oder Behörden signifikant steigen. Die Stadt hat als Großverbraucherin eine starke Marktmacht, die sie für nachhaltigere Ernährung nutzen will. Dies ist auch ein starkes Signal an die Verbraucherinnen und Verbraucher, selbst häufiger zu regionalen Bio-Erzeugnissen zu greifen.

Der hamburg.bio-Verein und seine Mitglieder setzen bei all ihren Aktivitäten auf Partnerschaften und Kooperationen. Gemeinsam arbeiten sie daran, dass ökologische Lebensmittelerzeugung zur Normalität wird und Menschen sich gesund und nachhaltig ernähren können.

Mitglieder von hamburg.bio e. V.
www.hamburg.bio/mitglieder-des-hamburg-bio-vereins.html

hamburg.bio e. V.

Brennerhof 121  

22113 Hamburg

www.hamburg.bio

Allgemeine Anfragen

Tel. 040 556 395-91

Fax 040 556 395-94

info@hamburg.bio

Hamburger Bio-Lotse

Tel. 040 556 350-82 / -83
(Mo. bis Fr., 10 bis 17 Uhr)

bio-lotse@hamburg.bio